Gesundheitsförderung

So kann z.B. der Ablauf eines Gesundheitsförderungsprojektes in einem Unternehmen ablaufen:

In enger Abstimmung mit den Verantwortlichen, als sog. Steuerungsteam, werden über ein Führungs- und Multiplikatoren-Team die Schwerpunkte gemeinsam erarbeitet. Eine Bedarfsanalyse mittels Fragebogen (anonymisiert) und einzelner Interviews mit unterschiedlichen Zielgruppen (Alter, Geschlecht, Betroffenheit, Funktion) sollen ein Gesamtbild darstellen.

Kernstück kann ein workshop sein, bei dem neben einem Impulsvortrag wesentliche „Gesundheits-Meilensteine“ erarbeitet werden.  Dieser stellt den offiziellen Auftakt dar. Entsprechend der weiteren Priorisierung wird in Abstimmung mit dem Steuerungsteam die nächsten Schritte festgelegt.

Verhältnisse und Verhalten…

Maßnahmen können sowohl die Veränderung von äußerlichen und inneren Rahmenbedingungen betreffen, als auch die Einführung von Angeboten für eine Verhaltensänderung i.S. eines Salutogenese Modelles. Beispielsweise werden Themen wie Herz-Kreislauf, Rücken, Anti-Stress/Burnout Prophylaxe, Ernährung, Suchtprävention usw. vertieft.

Gesundheit muss nicht viel kosten und kann zeitgleich nach außen wirken

Bei der Implementierung gilt es geschickt firmennahe und persönliche Netzwerke einzubinden. Auch Angebote der Verhaltensprävention können umfassender angelegt werden und für weitere Zielgruppen offen sein.

Nachhaltigkeit als Schlüssel für eine dauerhafte Implementierung

Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter im Unternehmen wird kein einmaliges Projekt sein, sondern ist von Anfang an auf eine langfristige Implementierung ausgerichtet. Daher sollen bereits in der Konzeptionsphase und Umsetzungsphase, Strukturen für ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement bedacht werden. Kooperationen und Kompensationsmöglichkeiten mit Netzpartnern integrieren das Projekt im Unternehmen und machen den finanziellen und personellen Ressourcenaufwand überschaubar.

„Alle sagten: das geht nicht. Dann kam einer…, der wusste das besser, und hat´s einfach gemacht.“